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Funkbetrieb, Meinung, Nachrichten

Lange Mikrofonübergabe inbegriffen

Amateurfunk wird Teil eines ungewöhnlichen Experiments sein, wenn einige Freiwillige, zwischen 26 und 60 Jahre alt, eine domähnliche Behausung am Abhang des Mauna Loa Vulkans auf Hawai’i ziehen, um dort vier Monate lang das Leben und Arbeiten in einer Mars-Station zu erproben. Zwei der Freiwilligen sind Funkamateure: Ron Williams, N9UNK, und Ross Lockwood, VA6RLW. Unter dem Sonder-Rufzeichen K6B werden sie immer Sonntags Amateurfunk-Verkehr abwickeln, aber unter Mars-ähnlichen Bedingungen: simuliert wird eine Signallaufzeit von 20 Minuten.

Und das geht so: K6B ruft auf einem Echolink-Umsetzer oder auf 10m und schaltet dann für 20 Minuten den Empfänger ab, während eine Pilotstation die „irdischen“ Anrufe organisiert. Diese rufen dann die „Mars-Station“, die nach weiteren 20 Minuten die Anrufe bestätigt. Ein echter Gegenentwurf zum hektischen Expeditionsbetrieb und schon daher bemerkenswert.

Die gleiche Verzögerung wird bei allen Nachrichtenverbindungen eingebaut, die die „Astronauten“ mit der „Erde“ haben, zum Beispiel auch bei Skype. Der Aufenthalt ist Teil des HI-SEAS-Experiments der University of Hawaii und der Cornell University.

(Quelle: ARRL Newsletter)

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